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Menachinon-7
Vitamin K2 spielt eine entscheidende Rolle für die Knochengesundheit, indem es Osteocalcin aktiviert, ein Protein, das für die Bindung von Kalzium an die Knochenmatrix unerlässlich ist. Diese Aktivierung erhöht die Knochenmineraldichte und -stärke und senkt so das Risiko von Frakturen und Osteoporose. Untersuchungen zeigen, dass ein ausreichender Vitamin-K2-Spiegel insbesondere bei postmenopausalen Frauen und älteren Erwachsenen für den Knochenerhalt von Vorteil ist.¹
Es unterstützt außerdem die kardiovaskuläre Gesundheit durch die Aktivierung des Matrix-Gla-Proteins (MGP), einem Schlüsselprotein, das an der Regulierung des Kalziumhaushalts in den Blutgefäßen beteiligt ist. Dieser Prozess trägt zur Aufrechterhaltung der Arterienflexibilität bei, indem er die unangemessene Kalziumablagerung in den Arterienwänden begrenzt, die mit Arteriensteifigkeit und kardiovaskulären Risiken verbunden ist.²
Während Vitamin K1 eher für seine Rolle bei der Blutgerinnung bekannt ist, trägt auch Vitamin K2 zu dieser wichtigen Funktion bei. Es hilft bei der Aktivierung von Gerinnungsproteinen und stellt so sicher, dass das Blut bei Bedarf richtig gerinnen kann. Die Rolle von Vitamin K2 bei der Blutgerinnung ist jedoch zweitrangig gegenüber seinen Auswirkungen auf die Knochen- und Herz-Kreislauf-Gesundheit.³
Vitamin K2 unterstützt die Zahngesundheit, indem es zur optimalen Kalziumverwertung im Körper beiträgt. Zusammen mit Vitamin D sorgt es dafür, dass Kalzium zu den Knochen und Zähnen transportiert wird, wo es am meisten benötigt wird. Dieser Prozess trägt zur Erhaltung starker Zähne und Knochen bei, und neuere Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass es auch zur allgemeinen Mundgesundheit beitragen könnte.⁴ ⁵