Löwenmähne
Hericium erinaceus

Der Igelstachelbart (Hericium erinaceus) ist ein Speise- und Heilpilz, der für sein unverwechselbares Aussehen bekannt ist. Er wird üblicherweise frisch, als Pulver oder als Extrakt verzehrt.
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Igelstachelbart und Gehirngesundheit
Igelstachelbart enthält bioaktive Verbindungen wie Hericenone und Erinacine, die nachweislich die Synthese des Nervenwachstumsfaktors (NGF) stimulieren und so möglicherweise das neuronale Wachstum und die Reparatur unterstützen.¹ Darüber hinaus können diese Verbindungen die Produktion des vom Gehirn abgeleiteten neurotrophen Faktors (BDNF) beeinflussen, eines Proteins, das an der Neuroplastizität, der kognitiven Funktion und den Gedächtnisprozessen beteiligt ist.² Neuere Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die regelmäßige Einnahme von Igelstachelbart zur kognitiven Unterstützung, Konzentration und geistigen Klarheit beitragen könnte.¹²
An welchen Nährstoffen ist der Igelstachelbart reich?
Der Igelstachelbart enthält eine Vielzahl bioaktiver Verbindungen wie Antioxidantien, Polysaccharide und Beta-Glucane und kann so zur allgemeinen Gesundheit beitragen. Er enthält außerdem mehrere B-Vitamine – darunter B1, B2, B3, B6, B9 und B12 –, die für den Zellstoffwechsel und die Immunfunktion essentiell sind. Zusammen sollen diese Komponenten die Immunantwort unterstützen, Entzündungen modulieren und das allgemeine Wohlbefinden fördern.³⁴
Igelstachelbart und Blutzuckerregulierung
Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass der Igelstachelbart eine Rolle bei der Regulierung des Blutzuckerspiegels spielen könnte. Einige Studien haben gezeigt, dass er die Insulinsensitivität erhöhen und postprandiale Blutzuckerspitzen abschwächen kann. Diese Ergebnisse legen nahe, dass der Igelstachelbart als ergänzende Option zur Unterstützung der Blutzuckerkontrolle in Betracht gezogen werden könnte, insbesondere bei Personen mit gestörtem Glukosestoffwechsel, wie z. B. Diabetikern oder Prädiabetes.⁵
Ist der Igelstachelbart ein Pilz?
Der Igelstachelbart gilt als Heilpilz. Sein Name leitet sich von seinen charakteristischen weißen, herabhängenden Stacheln ab, die an die Mähne eines Löwen erinnern. Traditionell wird dieser Pilz seit Jahrhunderten in verschiedenen asiatischen Heilsystemen verwendet und vor allem wegen seiner potenziellen Wirkung auf die kognitiven Funktionen und die allgemeine Gesundheit geschätzt.⁶